Umsonstladen

Adresse:

Umsonstladen
Buntentorsteinweg 151a
(Garageninnenhof)
28201 Bremen

www.umsonstladen-k108.de.vu

DIE IDEE
Willkommen im Umsonstladen! Hier gibt es Kleidung, Geschirr, Bücher, Spielzeug und mehr – was gerade da ist. Jede_r nimmt sich was sie / er für sich braucht. Jede_r kann Brauchbares abgeben. Hier ist ein Ort auch für Kommunikation bei Tee und Kaffee.

Im Umsonstladen geht es nicht um Geld! Es wird weder gekauft, verkauft noch getauscht!

DIE PRAXIS
Seit Juli 2006 existiert der Umsonstladen im K 108.

Wir bauten für jede Öffnungszeit auf und ab. Das kostete uns viel Zeit und Energie. Die wollen wir lieber in weitere Öffnungszeiten und Veranstaltungen einbringen.

Wir wollen, dass im Umsonstladen Platz für Veranstaltungen zu alternativer Ökonomie, Film- und Spieleabende, Café Prekär und Free meal, Selbsthilfe-Angebote (Fahrrad, Schneidern, ...) ist.

Der Raum soll weiter ein offener Treffpunkt für andere, nicht kommerzielle und partei­politisch ungebundene Gruppen und Projekte sein.

DIE ZIELE
Wir sind überzeugt davon, dass jede_r als Mensch das Recht auf ein gutes Leben hat. Wir wollen ökologisch sinnvolle Weiter­verwendung statt Konsumterror und Müllberge.

Wir sind ein selbstorganisiertes Projekt. Wir verstehen uns als Versuch einer gelebten Alternative jenseits des Kapitalismus. Diese Ökonomie macht alles zu Waren, geht über Leichen und zerstört unsere Lebensgrundlagen. Unser Anliegen ist ein solidarisches Miteinander und die Schaffung von Freiräumen, nicht die Armutsverwaltung!

Trotz “Umsonst”-Laden: Für die Finanzierung der Ladenmiete brauchen wir Unterstützung! Miet mit!

DIE PERSPEKTIVE
Der Umsonstladen ist unser erstes gemeinsames praktisches Projekt. Unsere Idee aber reicht weit darüber hinaus.

Wir wünschen uns ein soziales Zentrum, das offen für alle Menschen ist. Unser Anliegen ist es, offene Räume für Kunst, Kultur, Bildung, Soziales, Ökologie, außer­parlamentarische linke Politik und zum Wohnen zu schaffen. Das ist ein Beitrag zur Bestärkung emanzipativen Handelns in der Gesellschaft.

Grundkonsens ist dabei die gegenseitige Achtung aller, unabhängig von Herkunft, Religion, Geschlecht, sexueller Ausrichtung und geistiger bzw. körperlicher Verfassung.

Das Soziale Zentrum wird in Selbst­verwaltung von den NutzerInnen getragen werden. Wohnen, Arbeiten und Soziokultur treten hier in ein neues Verhältnis. Zur Offenheit des Projektes gehört für uns ganz zentral auch, dass Barrieren abgebaut werden müssen. Die Räume müssen für Menschen mit „Behinderungen“ zugänglich sein.

Im Internet: http://www.umsonstladen-k108.de.vu/