Film „Bevor es zu spät ist“ Sowjetische Kriegsgefangene – die vergess
| Wo: |
Villa Ichon
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| Wann: |
25.03.10 um 19 Uhr |
| Was: | Film |
| Kurz: | RBB-Dokumentarfilm, 2005, 25 min
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| | Regie: Hardy Kühnrich
Im November 2003 lehnte das Berliner Oberverwaltungsgericht die Klage von zwei Armeniern auf Entschädigung ab, die als ehemalige Kriegsgefangene in Deutschland Zwangsarbeit geleistet hatten. Die Nachricht wurde vom Anwalt der Kläger an mehrere hundert Betroffene in Armenien zusammen mit einem KOHTAKTbI-Rundbrief verbreitet, in dem wir unsere Solidarität bekundeten. Die Antwort war ein hundertfacher Hilferuf. Wir sammelten und Überwiesen Spenden. Es war der Beginn einer Kampagne, die ein Jahr später zur Gründung des Bürger-Engagements für ‚vergessene’ NS-Opfer führte. Die Journalistin Hardy Kühnrich begleitete mit einem Moskauer Kamerateam den Initiator der Kampagne, Eberhard Radczuweit, nach Armenien. Sie dokumentierte die Spendenvergabe und interviewte die Begünstigten.
Nach dem Film berichtet Eberhard Radczuweit über die seit sieben Jahren andauernde Partnerschaft mit der einzigen Selbsthilfe-Organisation ehemaliger sowjetischer Kriegsgefangener, die sich offiziell registrieren lassen konnte: den armenischen Verein der rehabilitierten Gefangenen des Zweiten Weltkrieges.
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