Aufstehen – fragt sich bloß wofür

Wo: ganz woanders!
Wann:08.06.19 um 11:00 Uhr
Was:Workshop
Kurz:Teil des "Argumente gegen das Zeitgeschehen" (zeitgeschehen.net)

DIESERWORKSHOPWURDEABGESAGTUNDWIRDERSETZTDURCHEINZWEITESANGEBOTDIESES WORKSHOPS: https://planlosbremen.de/termine/termin/10241/

Eine neue linke „Sammlungsbewegung“ hat sich formiert, die dem rechten Nationalismus etwas entgegensetzen, „die Straße und das Internet von den Rechten zurückerobern“ und wieder für „linke Mehrheitsverhältnisse sorgen“ will. Dafür sollen alle, die sich über die herrschenden Verhältnisse, den rechten Nationalismus und die regierende Politik empören, angesprochen und mobilisiert werden.

- Sind die politischen Verhältnisse zutreffend damit bestimmt, dass es „ungerecht“, „unfair“, „unmenschlich“ zugeht? Gäbe es da nicht mehr und anderes zu sagen, als dass das alles nicht den eigenen Vorstellungen, wie es sich gehört, entspricht? Von so etwas wie herrschenden Interessen, die diese Verhältnisse so „unaushaltbar“ machen, keine Spur – sondern alles bloß Versagen, Verstoß der Politik, die das Schlechte statt des Guten tut?

- Ist eine öffentliche Internet-Diskussion aller von der Politik Enttäuschten, in der jeder frei anmelden darf und soll, was ihm politisch auf der Seele liegt, wirklich das, was fehlt? Ist das Internet nicht längst voll damit? Muss man die diversen Unzufriedenheiten nur einsammeln und schon ist man sich einig? Oder kommt es darauf gar nicht so an?

- Ist es denn wirklich so, dass die Politik nicht mehr anders kann als sich zu ändern („besser werden“), wenn man nur massenhaft für „Menschlichkeit“, „Frieden“, „Gerechtigkeit“, „gesunde Umwelt“ eintritt? Sind das nicht haargenau die Ideale der Demokratie, mit denen Politiker den Regierten ungemütliche Lebensverhältnisse und Gewaltaffären servieren?

- Ist denn „Demokratie retten“ davor, dass „Bürger und Bürgerinnen sich abwenden“, das, was diese brauchen?