Die Fehler des rechten Denkens und die verkehrte Kritik daran

Wo: ganz woanders!
Wann:09.06.19 um 17:00 Uhr
Was:Workshop
Kurz:Teil des "Argumente gegen das Zeitgeschehen" (zeitgeschehen.net)

In Chemnitz und anderswo werden rechte Parolen geschrien, die ihre antirechten Gegner für abscheulich, aber irgendwie auch für unkritisierbar halten. Nicht wenige lehnen die Auseinandersetzung mit ihnen sowieso ab und halten schon den Versuch einer Widerlegung für dämlich. Beides ist verkehrt.

Wenn aufgebrachte Deutsche „Die kriegen alles, wir kriegen nichts“ anprangern und dafür sorgen wollen, dass „Deutschland Deutschland“ bleibt, tragen sie Argumente für den Segen einer ausländerfreien Heimat vor, in der ansonsten die Konkurrenz um Gelderwerb unter der Aufsicht und Regie einer starken öffentlichen Gewalt ungestört ihren gewohnten Gang geht. Daran ist nichts plausibel! Das will bewiesen sein.

Und was taugen die in Umlauf gebrachten Einwände gegen die rechten Parolen?

- Mehr von der offiziellen Ecke werden Argumente empfohlen wie: „Müllentsorgung und Pflegebereich brauchen eingewanderte Arbeitskräfte.“ – Und die linken Gegendemos zeichnen sich vor allem durch Bekenntnisse zu einer alternativen weltoffenen Heimatliebe aus: „Herz statt Hass!“, „Bunt statt braun!“

Was da den rechten Kritikern entgegengesetzt wird, verliert alle Überzeugungskraft, wenn man darin nach einer Widerlegung der rechten Positionen sucht. Auch das will bewiesen sein.