Bunker-Soli-Party: PMS ich liebe dich, PMS ich liebe dich nicht

Wo:Spedition
Wann:07.03.20 um 23:00 Uhr
Was:Party
Kurz:

Logbucheintrag I
23:00 / Lineup:
trapep
DJ MWA
miss da.Point
Dorschbursche

Logbucheintrag II
“Wie gehe ich mit m*einem Mann um, wenn er* PMS hat?”
Da musst du Hippokrates fragen!

Logbucheintrag III Die Zyklen des PolyMeerischen Seepferdchens
Am Vorabend zum Frauen*kampftag wollen wir PMS – ja was eigentlich – Dekonstruieren? Abfeiern? Machen? Kollektivieren? Auf die Agenda setzen?
PMS, also Prämenstruelles-Syndrom¹ – wir haben Fragen: an euch, an uns, an das Patriarchat. Lasst uns sie zusammen stellen. Ob in den Kommentaren, oder im Cryptopad (https://think.breakallthe.systems/pad/#/2/pad/edit/UdebnR22Dt0OTVA+TConjQEm/).

Warum? Warum nicht? PMS wird im Patriachat benutzt, um Genderdifferenzen zu konstruieren und Machstrukturen zu festigen. PMS wird beispielsweise benutzt, um die Konstruktion “Frau” nach Gusto als irrational, wehleidig, oder krank darzustellen. Das ist ja mal wieder typischer Patriarchartsquatsch. Alle Menschen haben Zyklen, welche sich individuell unterscheiden und nicht an Gendergrenzen verlaufen. Dabei wird PMS häufig tabuisiert und stigmatisiert – wir wollen ihm eine Party widmen und uns dabei lustig machen über das bekloppte Patriarchat, einen dadaistischen Zerrspiegel auf die Kackscheiße richten.

Unsere Inspiration ist hierbei das Seepferdchen², welches mensch-gemachte Genderrollen so dumm aussehen lässt wie sie sind. Deshalb lassen wir es selbst sprechen.

Das polymeerische Seepferdchen sacht:

“glubsch plinkel gullgigi

blemm sssssssslan

glubsch belele excel rump plonk gigi

öhf flüge sackop pluggen ba

rassel rassel rassel goll

blubs

pu”

1: Dieser Begriff kommt übrigens von Männern – ob es sich um ein Syndrom handelt ist fraglich, die Pathologisierung hat Vor- und Nachteile.

2: aber Dino ist auch dabei ?